The Studio for Curious Matters – Art & Science Communication

Das Studio for Curious Matters ist der Teil meiner künstlerischen Praxis, der komplexe wissenschaftliche und soziale Fragen in zugängliche, emotional bewegende Erfahrungen übersetzt. Es ist ein space, in dem Ideen aus allen Bereichen – Philosophie, Psychologie, Klimawissenschaft, Wissenschaftsgeschichte und Alltag – in gemeinsame Geschichten verwandelt werden.

Mit Performance, Lecture-Performance, Installation, Video und partizipativen Formaten schaffe ich Räume, in denen Daten, Theorie und Alltagserfahrung aufeinandertreffen können.

Seit 2022 entwickle ich Projekte, die sich auf Forschungen aus den Bereichen Neurowissenschaften, Klimawissenschaft, Sozialpsychologie und Wissenschaftsgeschichte stützen, um zu untersuchen, wie wir die Welt und unsere Rolle in ihr verstehen. Diese Arbeiten nehmen oft die Form von inszenierten Vortragsperformances, geführten Begegnungen mit Objekten und Bildern sowie interaktiven Situationen an, die das Publikum dazu einladen, gemeinsam zu denken, zu fühlen und zu reagieren.

Ein zentraler Schwerpunkt des Studios ist die Zusammenarbeit mit jungen Menschen und einem vielfältigen Publikum. In Workshops und Co-Creation-Prozessen gestalten die Teilnehmer Texte, Bilder, Performances und visuelle Metaphern zu Themen wie Klimangst, Zukunft des Planeten und dem Wunsch, etwas zu bewegen. Durch die Kombination von klarer Kommunikation, Humor und künstlerischem Experimentieren behandelt das Studio Wissenschaftskommunikation als gemeinsame, fantasievolle Praxis und nicht als einseitige Informationsvermittlung.

Die folgenden Projekte sind Beispiele für meine Praxis der Kunst- und Wissenschaftskommunikation und können in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen angepasst oder neu entwickelt werden. Sie sind als Live- und videobasierte Vortragsperformances, Workshop-Formate, Partizipative Projekte und Ausstellungsmodule für Schulen, Universitäten, Kulturorganisationen und Forschungsinstitute verfügbar und können in Länge, Schwerpunkt und Beteiligungsgrad auf bestimmte Zielgruppen und Kontexte zugeschnitten werden.

  • The Mattering Instinct ist eine Vortragsperformance, die die „Mattering Theory“ der Philosophin Rebecca Newberger Goldstein durch Sprache, Objekte und Bewegung inszeniert. Als Philosophin auf der Bühne, zusammen mit zwei Darstellern, übersetze ich abstrakte Ideen über unser menschliches Streben nach Bedeutung in greifbare, humorvolle und visuell ansprechende Szenen, die philosophische Konzepte einem breiteren Publikum zugänglich machen.

  • Learning Machines (Everything We’ll Ever Think is Potentially There from the Start) ist eine Vortragsperformance, die sich auf Philosophie, Kognitionswissenschaft und Entwicklungspsychologie stützt, um zu untersuchen, wie Wissen, Vorstellungskraft und Spiel miteinander verflochten sind. Live-Vorträge und Videoszenen mit Kindern – basierend auf klassischen Experimenten des Psychologen Albert Bandura – laufen parallel und zeigen, wie Rollenspiele zu einem kulturellen Labor für neue Realitäten und neue Formen des Lernens werden können.

  • Hallo Zukunft! Das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist eine Auftragsarbeit in Form einer Lecture-Performance und eines partizipativen Formats, das gemeinsam mit Wissenschaftlern der Leibniz-Gemeinschaft entwickelt wurde. Durch die Kombination von Lecture-Performance, visuellem Storytelling und interaktiven Elementen vermittelt es auf ansprechende, bildreiche Weise die Geschichte der künstlichen Intelligenz und aktuelle Forschungsergebnisse darüber, wie KI unsere Welt verändert. Das Werk lädt das Publikum dazu ein, sich nicht nur kognitiv, sondern auch emotional mit wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinanderzusetzen, indem es Bilder, Metaphern und performative Situationen nutzt, um eine Diskussion über mögliche Zukunftsszenarien anzuregen.

  • Not the End of the World ist ein sich weiterentwickelndes Performance- und Medienprojekt, das sich mit Klimangst, Nachhaltigkeit, der Gesundheit unseres Planeten und den Gefahren katastrophaler Botschaften befasst. Durch eine Mischung aus Vortragsperformance, Datenvisualisierung, Video, Stop-Motion-Animation und partizipativen Elementen – die oft gemeinsam mit jungen Menschen entwickelt werden – untersucht das Projekt, wie Geschichten über Krisen und das Ende der Welt unsere Emotionen, unser Handlungsbewusstsein und unsere Fähigkeit, uns verschiedene Zukunftsszenarien vorzustellen, beeinflussen.

 

Das Studio for Curious Matters bietet maßgeschneiderte Formate für Institutionen und Partner, die wissenschaftliche und gesellschaftliche Themen auf neue Weise erschließen möchten – von Vortragsperformances und Ausstellungen bis hin zu Workshops und längerfristigen partizipativen Prozessen.

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